Kartoffeln sind gesund und haben wenig Kalorien.

03-03-2016

Kartoffeln sind gesund und haben wenig Kalorien.

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Kamila Karwowska in der Zeitschrift „Poradnik Zdrowie”:
Entgegen der landläufigen Meinung sind Kartoffeln keine wertlose Beilage zum Kotelett, mit der man einfach den Magen füllen kann. Kartoffeln sind nicht besonders kalorienreich und enthalten zudem Stärke, Vitamin C, Kalium und Kalzium. Die wichtigste Frage ist jedoch, wie wir die Kartoffeln zubereiten und womit wir sie essen.
Entgegen der allgemeinen Meinung machen Kartoffeln nicht dick – 100 g (zwei Kartoffeln mittlerer Größe) enthalten 60 – 70 kcal, also weniger, als Bananen oder grüne Bohnen. Bedeutend kalorienreicher ist das, was wir zu den Kartoffeln essen. Oftmals liegt neben ihnen auf dem Teller ein paniertes Schweinskotelett oder eine fette, mit Mehl angedickte Sauce. Und eben diese Beilagen haben die Reputation der Kartoffeln zerstört – derweil sind sie weder sehr kalorienreich, noch schwer verdaulich.
Kartoffeln: Nährwerte
Die Kartoffelknolle ist eine wertvolle Stärkequelle. Stärke ist ein Polysaccharid, der im menschlichen Organismus langsam und gleichmäßig zu Glukose zerfällt – den Brennstoff, der für die Arbeit aller Zellen benötigt wird. Dadurch wird eine Energiequelle gesichert – und wir fühlen und über lange Zeit gesättigt.
Kartoffeln enthalten viel Vitamin C – etwa 16 mg je 100 g (der Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen beträgt 75 mg). Das meiste Vitamin C befindet sich in den Knollen gleich nach der Ernte. Je länger die Kartoffeln gelagert werden, desto größere Verluste dieser für die Gesundheit wertvollen Substanz sind zu verzeichnen. Alte Kartoffeln, die im Frühjahr verzehrt werden, haben praktisch keinerlei Wert mehr in dieser Hinsicht.
Die Kartoffeln enthalten zudem die Vitamine A, E, B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin) i B6 (Pyridoxin). Kartoffeln enthalten zudem zahlreiche Mineralstoffe, in großen Mengen vor allem das blutdrucksenkende Kalium, das die Knochen stärkende Kalzium und das vorteilhaft auf das Nervensystem einwirkende Magnesium, aber auch Phosphor, Eisen, Zink, Kupfer und Mangan. Zudem sind Kartoffeln eine Quelle wertvoller Pflanzeneiweiße.